Gedankengesteuerter Roboter: Mit Gehirnwellen zum nächsten Schritt

Too soon, scientists: Die Wissenschaftler von CNRS-AIST haben eine Fernsteuerung entwickelt, mit dem man Roboter via Gedanken kontrollieren kann. Sicherlich eine praktische Erfindung für Menschen mit Behinderung, aber trotzdem sehe ich irgendwie eine neue Waffe and the beginning of World War 3.

Laut den Wissenschaftlern liest der Computer die Gehirnwellen aus, indem man eine Kappe mit Elektroden aufsetzt. Der Computer rechnet die Gehirnströmungen aus und setzt sie dementsprechend um, so dass sich der Roboter bewegt. Klingt fucking easy, ist es aber nicht. Man muss sich wirklich konzentrieren und braucht Übung.

Als Testsubjekt muss man sich auf die Pfeile, die auf dem Bildschirm flimmern, konzentrieren und kann dementsprechend den Roboter bewegen. Also sieht man sich zum Beispiel den linken Pfeil an, bewegt sich der Roboter nach links, während der Pfeil nach oben den Roboter forwärts bewegt und so weiter. Im Video wird das genauer gezeigt.

Zwar ist die Technik bei weitem nicht ausgereift und voller Fehler, doch es ist der erste Schritt für so eine Steuerung, und ich bin mir sicher, daraus wird keine Waffe. Oh, nein, das amerikanische Militär ist sicherlich nur gaaaanz wenig daran interessiert. Man will ja keine lautlosen Assassinen haben, die ungestraft irgendwo einbrechen und irgendeinen Anführer umnieten können. Und wenn er entdeckt wird, sprengt er sich selbst in die Luft und reißt dutzenden Augenzeugen mit. Danach steht in den Zeitungen irgendetwas über Selbstmordattentäter. Yep, das will das Militär sicherlich nicht.

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