Nur in Japan: Apartment wie ein Sarg

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Tokio ist dicht. Voll und überfüllt. Dennoch ziehen dutzende Menschen täglich in die Stadt, weil man eben dort die besten Möglichkeiten hat, seine Träume zu erfüllen. Doch wenn man nicht viel Geld hat und dennoch in dieser Stadt leben möchte, dann ist es eher wahrscheinlicher in einer Kiste zu wohnen. Buchstäblich.

In Tokios Stadtteil Shibuya bieten Immobilienhaie Wohnungen an, die sich von der Größe her von Särgen kaum unterscheiden. Dennoch werden diese gemietet, so auch von der 19-jährige Frau Chisato, die in einer 2,44 Quadratmeter großen Box lebt in der Hoffnung, eines Tages als Schauspielerin zu arbeiten.

In ihre Wohnung alias Box ist genug Platz für einen Fernseher, für ihre Kleidung, Plüschtiere und Decken. Die Kästen werden übereinander gelegt, damit sie genug Platz hat. Aufstehen ist in der Wohnung nicht möglich. Das Bad und die Toilette wird mit den anderen Boxwohnern geteilt. Die Kosten für dieses Luxusapartment: 586 Dollar im Monat inklusive Strom und Heizung.

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Obgleich ihr bewusst ist, dass sie vielleicht in den Außenbezirken für das gleiche Geld eine Ein-Zimmer-Wohnung bekommen könnte, zieht sie dennoch die Box vor, da sie dadurch Fahrgeld und vor allem Zeit spart. Sie verzichtet liebe auf Luxus und Komfort, um  ihren Traum schneller erfüllen zu können.

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